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Landkreisjournal Nr.116/2018

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Erscheinungsdatum: 20.07.2018

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INFORMATIONEN ■ Jetzt für Umgebindehauspreis 2018 bewerben Durch die Stiftung Umgebindehaus wird auch in diesem Jahr der Umgebindehauspreis ausgelobt. Bewerben können sich alle Eigentümer, die mit Fleiß und Mühe ihr Umgebindehaus denkmalgerecht saniert haben. Ebenso können sich Personen und Vereine, die sich besonders um den Erhalt der Umgebindehäuser verdient gemacht haben, bewerben oder vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 25.07.2018. Die Bewerbungsunterlagen mit den Bewerbungskriterien können auf der Webseite der Stiftung Umgebindehaus www.stiftung-umgebindehaus.de abgerufen oder angefordert werden. Nach einer formalen und inhaltlichen Vorprüfung durch die Fachjury bestätigt der Fachbeirat der Stiftung Umgebindehaus die Preisträger. 7.000 Euro Preisgelder werden von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und der Kreissparkasse Bautzen dafür bereitgestellt. ■ Deutsch-tschechische Ausbildungsprojekte Bereits zehn Jahre arbeiten die Zittauer Bildungsgesellschaft gGmbH und das Berufliche Schulzentrum in Frýdlant bei der beruflichen Bildung zusammen. An immer wieder unterschiedlichen Orten, wechselseitig in Tschechien und Sachsen, finden in den Berufsfeldern Metalltechnik, Hauswirtschaft und Gastronomie attraktive Veranstaltungen statt. Deutsche und tschechische Auszubildende erfüllen jeweils gemeinsam eine gestellte Aufgabe. Zur diesjährigen Abschlussveranstaltung Ende Juni im Zittauer Ratssaal berichteten die Jugendlichen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus den gemeinsamen Projekten und vermittelten durch verschiedene Exponate und Ausstellungsstücke lebendige Eindrücke von der großen Bandbreite der Projektthemen. Jennifer Kramer, Auszubildende der Hauswirtschaft, gerät ins Schwärmen wenn sie an Veranstaltungen denkt wie das Osterbasteln in Hejnice oder den Besuch des Zittauer Senfladens. Bei einer anderen Veranstaltung im Schlosshof Cernousy standen die Zubereitung eines Valentinstagmenüs und die Gestaltung einer festlichen Tafel im Vordergrund. Aus einem spontanen Besuch eines Lehrers der tschechischen Einrichtung mit einer Handvoll Auszubildender während eines Ausbildungstages vor nunmehr 10 Jahren erwuchs eine stabile und von beiden Seiten stets mit neuem Leben erfüllte Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen. Unterstützt werden die gemeinsamen Vorhaben durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für jeweils ein Jahr. ■ KUBA nun auch im Landkreis KUBA - das klingt nach Lebensfreude. KUBA gibt es jetzt auch im Landkreis Görlitz. KUBA ist ein Projektname und steht für „Kleine Unternehmen bilden aus“. Im Rahmen des Bundesprogramms JOBSTARTER plus unterstützt der Verein Lausitz Matrix damit drei Jahre lang Betriebe, die weniger als 50 Mitarbeiter haben, bei der betrieblichen Ausbildung. Insgesamt soll damit im Landkreis Görlitz 120 Unternehmen bei der Ausbildung geholfen werden. Das werden Betriebe sein, die noch gar nicht ausgebildet haben oder sich aus der Ausbildung zurückgezogen haben. Zu den Leistungen gehören Ausbildungsmarketing, Auswahlverfahren, Begleitung der Ausbildung sowie die Vermittlung von Unterstützungsleistungen und Kooperationspartnern. Das kostet die Betriebe kein Geld, da KUBA durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch den Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Was ist das Besondere an KUBA? Marketing ist heute das A und O. Den kleinen Betrieben soll dabei geholfen werden, dass sie sichtbar werden und die passenden Azubis finden. Deshalb wollen die Projektbetreuer von den Jugendlichen selbst erfahren, was sie „anmacht“ und was sie „kalt“ lässt. Jugendliche Tester nehmen die Kommunikation der Betriebe unter die Lupe. Internetseiten, Facebook und Co. werden ebenso gecheckt wie Stellenanzeigen, Informationsmaterial und Messe-Auftritte. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Beratung der Unternehmen ein. Das ist nur ein Beispiel, das zeigen soll, wohin KUBA geht: Raus aus der Deckung und ran an die Jugendlichen. Denn Größe ist nicht entscheidend - auf die Beweglichkeit kommt es an. Auch bei der Berufsausbildung. Wie können Betriebe mitmischen? KUBA arbeitet ausschließlich im Landkreis Görlitz, deshalb müssen die Betriebe hier ihren Sitz haben. Sie dürfen maximal 49 Mitarbeiter beschäftigen, wollen ihren Nachwuchs selbst ausbilden und gemeinsam mit Gleichgesinnten nach klugen Lösungen suchen. Es wird für KUBA eine eigene Webseite mit allen Infos geben. Wer schon jetzt sein Interesse bekunden möchte, kann direkt eine Mail senden an E-Mail: altmann@lausitz-matrix.de Weitere Infos zum Programm JOBSTARTER plus: https://www.jobstarter.de ■ Sonderausstellung zu ARSALL-Glas im Glasmuseum ■ Hundesport vom Feinsten ■ Umweltbildung groß geschrieben Im Auftrag der Biosphärenreservatsverwaltung Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft veranstaltet die Naturschutzstation Östliche Oberlausitz verschiedenste Projekte, Vorträge und Seminare. 1. August, 19 Uhr, Vortrag: Sorbische Bräuche in der Oberlausitz Ort: HAUS DER TAUSEND TEICHE, Warthaer Dorfstraße 29, 02694 Malschwitz OT Wartha 9. August, 9 bis 16 Uhr, Multiplikatoren-Fortbildung: „Teiche, Meere, Fischerei“ Ort: HAUS DER TAUSEND TEICHE, Warthaer Dorfstraße 29, 02694 Malschwitz OT Wartha Anmeldung erforderlich, s.u. Vor 100 Jahren wurden in Weißwasser in den Vereinigten Lausitzer Glaswerken Weißwasser (heute: Stölzle Lausitz GmbH) erstmals ARSALL-Gläser hergestellt. Dem Jubiläum der Produktionsaufnahme widmet sich jetzt eine Sonderausstellung im Glasmuseum Weißwasser, die bis zum 4. November besucht werden kann. Die Produktion der Arsall-Gläser war deutschlandweit einmalig und damit ein Alleinstellungsmerkmal für Weißwasser. Das Wort „ARSALL“ als geschütztes Warenzeichen setzt sich aus den Wörtern „ARS“ (lateinisch) - Kunst und „Allemande“ (französisch) – Deutsch / Deutschland zusammen. ARSALL-Gläser zählen zum Jugendstil. Typisch für die Arsall-Gläser ist eine zweifache Schicht aus Farbglas auf farblosem, hellgrünem oder rosafarbenem Grundglas, aus dem das Dekor herausgeätzt wurde. www.glasmuseum-weisswasser.de Zum 10. Mal veranstaltet der Görlitzer Hundesportverein „Agilityfreunde Niederschlesien e.V.“ mit Unterstützung des „Görlitzer Helenenbad e. V.“ am 4. und 5. August das Agility-Turnier im Görlitzer Helenenbad. Agility ist aktionsgeladener Hundesport. Der Hund soll möglichst schnell und fehlerfrei einen Parcours, gespickt mit Hürden, Tunneln, Wippen und vielen weiteren Hindernissen, bewältigen. Der Hundeführer navigiert sein Tier nur mit Hilfe von Körpersprache und Kommandos vom Start ins Ziel. Der schnellste fehlerfreie Hund gewinnt. Da fast jeder Hund Spaß am Laufen hat, gibt es auf Turnieren eine große Rassenvielfalt zu bewundern. Die Görlitzer Hundesportler erwarten bis zu 160 Starter. Samstag 9-17 Uhr, Sonntag 9-16 Uhr, Eintritt frei, https://www.agility-goerlitz.de/ 11. August, 14 bis 16 Uhr, Familienangebot: Kräuter für Groß und Klein Ort: Naturschutzstation Friedersdorf, Altfriedersdorfer Straße 12, 02999 Lohsa OT Friedersdorf 18. August, 9 bis 13 Uhr, Familien-Praxisseminar: „Korbflechten“ Ort: Naturschutzstation Östliche Oberlausitz, Dorfstraße 36, 02906 Mücka OT Förstgen Anmeldung erforderlich, s.u. Informationen: Naturschutzstation Östliche Oberlausitz - Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V., Dorfstraße 36, 02906 Mücka, OT Förstgen ☎ 035893 508571 oder E-Mail: umweltbildung@foerderverein-oberlausitz.de. 12 Ausgabe 116 / 20. Juli 2018 Landkreis-Journal | Amtsblatt Landkreis Görlitz

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