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Landkreisjournal Nr.091/2016

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Erscheinungsdatum: 24.06.2016

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Landkreis Journal Ausgabe Amtsblatt Landkreis Görlitz Hamtske łopjeno wokrjesa Zhorjelca 91, 24. Juni 2016, Jahrgang 8 Amtliches (Auszug) Beschlüsse Kreistagsausschüsse; Einladung Kreistag; Studium und Ausbildung; Nachtragshaushaltssatzung; Rahmenrichtlinie für Zuwendungen im Jugendbereich; Betriebskosten Förderschuleinrichtungen; Aufruf Fachkraftförderung; Bienenfaulbrut; UVP Berthelsdorf; Offenlegung Liegenschaftskataster; Naturschutzmonitoring; AbwasserZV Landwasser >> Seiten 4 – 11 Redaktionelles (Auszug) INSIDERTREFF auch 2017; Schullandheim Reichwalde; Bildungsseite; Termin Kreismusikschule; Kirschenfest in Groß Radisch; Vortrag in der Christian-Weise-Bibliothek; Werk Dieter Weises im Landratsamt; Plattform für Elekromobilität gegründet; Sommerkonzert in St. Marien Zittau >> Seiten 2, 3, 12 UNESCO-Auszeichnung für Geopark Muskauer Faltenbogen Dem deutsch-polnischen Geopark Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa wurde am 28. Mai im Festsaal des Neuen Schlosses in Bad Muskau offiziell der Titel als UNESCO Global Geopark verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) die einzigartige geologische, wirtschaftliche und kulturgeschichtliche Entwicklung der Grenzregion. Bei der Übergabe der Urkunde sagte der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt: „Der Freistaat Sachsen hat diese Bemühungen unterstützt. Über das grenzüberschreitende EU-Programm Sachsen- Polen flossen 615 000 Euro für die Entwicklung der touristischen Infrastruktur und noch einmal 66 000 Euro aus dem Landeshaushalt für die Errichtung und Betreibung eines Infopunktes in Weißwasser. Unter Regie unserer Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt wurden zertifizierte Geoparkführer ausgebildet.“ „Der Geopark Muskauer Faltenbogen steht für eine in den 1990er Jahren einsetzende Initiative zur nachhaltigen Entwicklung der Region durch Projekte im Bereich der Infrastruktur, des Geotourismus und der Umweltbildung“, so Staatsminister Schmidt. Einhergehend mit der touristischen Erschließung und Vermarktung verfolgen die beiden Geoparkvereine in Deutschland und Polen gemeinsam mit den örtlichen Kommunen und weiteren Partnern die Aufarbeitung von besonders interessanten geologischen Punkten und Themen in Form von Geopfaden und Besucherzentren. Hintergrund: Am 17. November 2015 hatte die UNESCO- Generalversammlung in Paris zu den bestehenden Welterbe- und Biosphärenreservats-Programmen ein neues Geopark-Programm beschlossen. Sechs Geoparks aus Deutschland dürfen nunmehr den Titel eines UNESCO Global Geoparks tragen. Der polnische Teil Łuk Mużakowa ist der einzige UNESCO Global Geopark Polens. Mit der Vergabe des neuen Titels haben die insgesamt 120 Geoparks in 33 Ländern weltweit eine der höchsten Auszeichnungen erhalten, die die Weltgemeinschaft zu vergeben hat. Einen vergleichbaren Programmstatus besitzen bisher 1031 UNESCO-Welterbestätten sowie 651 UNESCO-Biosphärenreservate. Zu den Aufgaben der UNESCO Global Geoparks gehören der Schutz des geologischen, natürlichen und kulturellen Erbes. Sie leisten im Bereich der Inwertsetzung, der Förderung eines umweltverträglichen Tourismus sowie der Umweltbildung einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Der Geopark Muskauer Faltenbogen repräsentiert auf einer Größe von 580 Quadratkilometern die jüngere Erd- und damit die Geschichte der Vereisung Nordeuropas, die auch das Tiefland Deutschlands landschaftlich entscheidend geprägt hat. Heute ist der Muskauer Faltenbogen eine wald- und seenreiche Kulturlandschaft, deren spannende Zeugnisse der Industrie- und Rohstoffgeschichte auf zahlreichen Geopfaden und Themenradwegen zu erleben sind. www.muskauer-faltenbogen.de Geburtstagsspenden für Kunstdepot Zu seinem 60. Geburtstag am 2. Mai hatte Landrat Bernd Lange anstatt von Geschenken um Spenden für die Kreismusikschule und die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz gebeten. Insgesamt sind Spenden von rund 5000 Euro von Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen eingegangen. „Als Vorsitzender des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien freue ich mich sehr, dass so eine große Summe zusammengekommen ist und damit durch die Spender die Wertschätzung für die kulturelle Bildung zum Ausdruck gebracht wird. Ich danke allen ganz herzlich“, so der Landrat. als Heimstätte für Kunstwerke genutzt werden. Die Arbeit mit den künstlerischen Nachlässen wäre dann ein nächster Schritt. Zunächst muss nun die Entwurfsplanung vorangetrieben werden, die die Grundlage für den Antrag auf Fördermittel ist. Symbolisch übergab er den ersten Teil der Spenden am 22. Mai, während eines Tages der offenen Tür im ehemaligen Kuhstall auf dem Barockschlossgelände Königshain, an die Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung für Kunst und Kultur Sabine Schubert. Für den seit Jahren ungenutzten Kuhstall gibt es von der Stiftung schon lange die Idee, Nachlässe sächsischer Maler und Bildhauer künftig in einem hier einzurichtenden Kunstdepot zu bewahren. Sollte sich der Freistaat Sachsen für Königshain als Standort entscheiden, dann würde der gesamte Standort des Schlossgeländes deutlich aufgewertet. Das Depot soll zunächst

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