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Landkreisjournal Nr.067/2014

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Erscheinungsdatum: 11.06.2014

16 Ausgabe 67 11. Juni

16 Ausgabe 67 11. Juni 2014 Informationen Landkreis-Journal Amtsblatt Landkreis Görlitz Truppenübungsplatz offen Der Truppenübungsplatz Oberlausitz in Nochten ist einer der modernsten in Deutschland. Zum Tag der offenen Tür am 14. Juni, 10 bis 18 Uhr, präsentieren sich neben verschiedenen Einheiten der Bundeswehr aus ganz Deutschland auch Partner wie der Bundesforst, Bundes- und Landespolizei sowie weitere Behörden, mit denen die Kommandantur regelmäßig zusammenarbeitet. Einen tieferen Einblick in die Ausbildungseinrichtungen erhalten Besucher bei einer Rundfahrt. Interessenten können sich über eine Karriere bei der Bundeswehr informieren. Für musikalische Unterhaltung sorgt das Orchester Lausitzer Braunkohle der Vattenfall Europe Mining AG. Zudem ist Technik von Feuerwehr und THW zu sehen, eine historische Waffenausstellung und vieles mehr. Eisenbahn auf Zack(e) Zahnradbahnen gibt es nicht nur in den Alpen, die nächste liegt gleich um die Ecke: die Zahnradbahn Tanvald-Kořenov, Spitzname „Zubačka“. Bei einer Maximalsteigung von 58 Prozent geht es auf knapp 7 km 235 m bergauf. Besondere Höhepunkte sind die historischen Züge mit echten Zahnradbahnlokomotiven der Eisenbahngesellschaft Tanvald o.p.s. Besuchen Sie außerdem das Museum der Zahnradbahn in Kořenov und die dortige Grubenbahn. Opferberatung in Zittau Für Menschen, die Gewalterfahrungen erleben mussten, ändert sich oft das ganze Leben. Während die körperlichen Verletzungen allmählich verheilen, machen ihnen die psychischen Probleme meist sehr viel länger zu schaffen. Angst- und Panikattacken, Schlafstörungen und Alpträume sowie Konzentrationsstörungen und Leistungsabfall bis hin zu völliger Arbeitsunfähigkeit können die Folgen sein. In dieser Situation bietet die Görlitzer Opferberatungsstelle seit vielen Jahren Beratung, Begleitung und Unterstützung an. Alle Angebote sind kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym und richten sich ganz konkret nach den Wünschen und Bedürfnissen des Ratsuchenden. Darüber hinaus können sich auch Angehörige und Institutionen an die Opferhilfe wenden. Seit Kurzem wird die Beratung auch in Zittau angeboten. Terminvereinbarungen sind jedoch ausschließlich über die Görlitzer Beratungsstelle möglich. Opfer, denen es schwerfällt, über ihre Situation und Probleme zu sprechen, können sich online an besonders geschulte Berater wenden. Das gilt für Jugendliche ebenso, wie für Menschen, die nicht mobil sind. Die Onlineberatung ist unter http://www.opferhilfe-sachsen.de/ oder auch direkt unter https://opferhilfe-sachsen.beranet.info/ erreichbar. Kontakt: Opferhilfe Sachsen e.V., Beratungsstelle Görlitz, Wilhelmsplatz 2 (Caritas) in 02826 Görlitz, Ellen Maruck, Gaby Seyferth, 1 03581 420023; Sprechzeiten: Dienstag 9-12 / 14-18 Uhr, Donnerstag 9-12 Uhr sowie nach Vereinbarung Trauercafé in Zittau & Löbau Von einem lieben, vertrauten Menschen Abschied nehmen, fällt schwer. Vieles im Leben ändert sich. Das zu bewältigen kostet Kraft, ist ein langer und oft einsamer Weg. Im Rahmen eines Trauercafés in Zittau und Löbau bietet der Ambulante Hospizdienst des Christlichen Hospizes Ostsachsen Trauerbegleitungen an. Die monatlichen Treffen im Trauerkaffee richten sich an Angehörige, die einen Verwandten oder engen Bekannten durch Unfall, Krankheit oder Suizid verloren haben. In diesem Rahmen wird eine gemeinsame Trauerbewältigung unter Begleitung eines ausgebildeten Hospizhelfers angeboten. In der Gruppe können Betroffene ihre schmerzlichen Erfahrungen durchleben, sich mit anderen austauschen oder gemeinsam ins Gespräch kommen. All das erfordert eine geschützte, vertrauensvolle Atmosphäre, die bei den Zusammenkünften auch garantiert wird. Die Teilnehmer müssen nicht kirchlich gebunden sein. Zudem ist der Besuch des Trauerkaffees kostenlos. Gern stehen auch die Hospitz-Mitarbeiter für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Kontakt: 1 03583 794269, E-Mail ambulant@hospiz-ostsachsen.de www.hospiz-ostsachsen.de „Abenteuer Neiße am Europatag“ – Nachbarn paddeln auf der Neiße Abenteuer Neiße am Europatag, das haben am 9. Mai rund 60 Vertreter aus den Landkreisen Görlitz, Zary und Zgorzelec hautnah erlebt. Die gemeinsame Schlauchbootfahrt in Rothenburg auf dem Grenzfluss Neiße war ein Dankeschön an die Akteure, die zum Gelingen des grenzüberschreitenden Ziel3-Projekts „Abenteuer Neiße“ beigetragen haben. In den zurückliegenden fünf Jahren wurden an der Neiße insgesamt 36 Einund Ausstiege für Wassertouristen geschaffen, davon zwischen Zittau und Bad Muskau 14 und Radmeritz/ Radomierzyce und Forst 22. In der Gemeinde Zgorzelec entstanden ein Radweg sowie am polnischen Neißeufer Rastplätze. „Die Umsetzung war nicht immer einfach. Wir mussten zwei Hochwasserereignisse sowie viele kleinere technische und bürokratische Hürden überwinden. Jedoch hat alles ein gutes Ende gefunden und wir können heute mit gutem Gewissen sagen, dass das Projekt ein großer Erfolg ist“, freut sich Landrat Bernd Lange. Insgesamt wurde im Rahmen des Projektes mit 85-prozentiger Förderung der Europäischen Union auf deutscher Seite 300 000 Euro und auf polnischer 1,3 Millionen Euro investiert. www.abenteuerneisse.eu Markt traditioneller Produkte in Wschowa Der Landkreis Görlitz präsentierte sich am 23. und 24. Mai bereits zum dritten Mal beim Markt traditioneller Produkte im polnischen Wschowa, der sich zu einem Höhepunkt für diese strukturschwachen Region entwickelt hat. Rund um den historischen Marktplatz der Kreisstadt im Südosten der Wojewodschaft Lubuskie präsentieren sich Händler, Initiativen und Schausteller. Einige Händler des Landkreises Görlitz präsentierten ebenfalls typisch regionale Produkte und Handwerkserzeugnisse. Die Firma KEKILA aus Lauba bot Säfte aus eigener Produktion an. Vorgestellt wurde auch die Ostereier-Wachsmaltechnik von Eva-Maria Mirle, der Ziegenhof Pusack und Holzpilze von Wolfgang Henkel. Die Bäckerei Michael Tschirch Ein tolles Radelvergnügen auf dem vom ADFC mit 4 Sternen als Qualitätsroute ausgezeichneten Radfernweg - das ist der Oder-Neiße-Radweg. Auf rund 630 Radkilometern verläuft der Radweg von der Quelle in Tschechien bis nach Usedom weitgehend steigungsarm, überwiegend auf asphaltierten Radwegen. Wegen der jahrzehntelangen Abgeschiedenheit aufgrund der Grenzlage entstanden herrliche Naturlandschaften. Jetzt ist der neue ADFC-Radreiseführer Oder-Neiße- Radweg erschienen. Auf 66 Kartenblättern, ergänzt präsentierte Süßes aus der Backstube. Auf der Bühne zeigte Udo Moderegger, wie man filigrane Bäumchen und Sterne mittels Lockentechnik herstellt und der Martinshof Rothenburg die Stuhlflechterei. Der Kultur- und Heimatverein Groß Radisch e.V. informierte über das Kirschendorf. Kulinarisches aus Kirschen- und Kornelkirschen wurden zur Verkostung angeboten. Neu dabei waren der Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. mit ausgewählten Bildern und Exponaten aus seinem letztjährigen Fotowettbewerb „Unterwegs“ und den Kreativ-Wettbewerben „Turm! Frei“. Die Marktbesucher waren sehr angetan vom Angebot der deutschen Nachbarn und hoffen auf deren neuerliche Beteiligung im nächsten Jahr. ADFC-Radreiseführer Oder-Neiße-Radweg Wer im Straßenverkehr mit Alkohol auffällig geworden ist und sich einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen muss, hat Anfang Juli die Möglichkeit, einen Vorbereitungskurs zu besuchen. Dieser Kurs findet am 1. Juli, 3. Juli und 8. Juli (Teile I/ II + III) in der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle „come back“, Theodor-Korselt- Straße 18, jeweils 17 bis 20 Uhr statt. durch neun Stadtplanausschnitte ist der exakte Routenverlauf mit allen Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten dargestellt. Die spiralgebundene Karte - wetter- und reißfest - im Querformat mit zwei praktischen Umschlagklappen für Kartenübersicht und Legende ist für 14,95 Euro im Buchhandel erhältlich. Die GPS-Tracks zur Route gibt es als kostenlosen Download im Internet. Maßstab 1:75.000, Format 23 x 12,5 cm ISBN 978-3-87073-644-6 Vorbereitungskurs für MPU-Schulung Der Vorbereitungskurs kann nur komplett bescheinigt werden, wenn alle drei Kursteile besucht werden. Der Kurs ist kostenpflichtig, bietet zwar keine Bestehensgarantie, erhöht aber die Chancen, die MPU erfolgreich zu bestehen. Um Voranmeldung zu diesem Kurs wird gebeten per 1 03583 500900 oder persönlich zu den Öffnungszeiten Montag und Freitag 8-12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8-12 und 14-17 Uhr, Mittwoch 10-12 Uhr.

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