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Landkreisjournal Nr.048/2012

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Erscheinungsdatum: 14.11.2012

Landkreisjournal

Amtsblatt Landkreis Görlitz Hamtske łopjeno wokrjesa Zhorjelca Ausgabe 48, 14. November 2012, Jahrgang 4/Z Amtliches (Auszug) Beschlüsse Kreistag, Einladungen Ausschüsse; Auslegung Haushaltsplanentwurf; Neuregelungen Kfz-Kennzeichen; Informationen Lebensmittelüberwachung/ Veterinärwesen; Qualifizierung Kitas; Erörterung Braunkohleplan Nochten; Landesentwicklungsplan; Offenlegung Liegenschaftskataster; UVPG-Bekanntmachung >> Seiten 4 – 7 Redaktionelles (Auszug) Umzug Umweltamt; Firmenbesuch; Bildungsseite; Rosenbach geehrt; Bundesprogramm LAP - Aufruf, Zielpyramide; Erfolgreiche Nachwuchssportler geehrt; Verkehrsverträge unterzeichnet; IMPULS REGIO; DRK-Suchdienst; Pilgermusical; Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen; Lesetipp; WM CROSS-TRIATHLON 2014 >> Seiten 2, 3, 9-13, 20 20 Jahre EUROPERA-Jugendorchester Das EUROPERA-Jugendorchester begeht in der Spielzeit 2012/13 sein zwanzigjähriges Bestehen. 20 Jahre lang haben sich Kinder und Jugendliche aus Polen, Tschechien und Deutschland, trotz aller finanziellen und bürokratischen Schwierigkeiten, immer wieder zum gemeinsamen Musizieren zusammengefunden. Mit mehreren Festkonzerten wurde dieses Jubiläum am Monatsanfang gefeiert. Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt eröffnete das erste Festkonzert in Zittau mit folgenden Worten: „Das EUROPERA-Projekt leistet im Dreiländereck einen großen Beitrag für Verständigung und Toleranz. Die Organisatoren um Herrn Prof. Dierich und den künstlerischen Leiter, Herrn Krejčí, führen regelmäßig mehr als 200 Jugendliche zusammen. Beim Musizieren und Singen entdecken die Jugendlichen durch persönliche Kontakte und Begegnungen viele Gemeinsamkeiten. Dazu gehören die gemeinsame Liebe zur Musik ebenso wie eine verbindende kulturelle Identität, die an den Grenzen des Dreiländerecks nicht Halt macht. Das ist für mich Europa!“. Die Geschichte des Orchesters beginnt am 9. Oktober 1992 als sich auf Initiative des damaligen Intendanten des Musiktheaters Görlitz, Prof. Ludwig, Musikschuldirektoren und Dirigenten aus der Euroregion NEISSE trafen und das EUROPERA-Musikschulorchester, seit 2003 EU- ROPERA-Jugendorchester genannt, gründeten. Seitdem hat der Klangkörper ungefähr 200 Konzerte in England, Frankreich, Italien, Schweiz, Polen, Tschechien und Deutschland gegeben. Nachhaltigen Eindruck auf die jungen Musizierenden haben solche Auftrittsorte wie die Königliche Musikakademie in Brüssel, die Kirche San Lorenzo in Florenz, die Schlossfestspiele „Thurn und Taxis“ Regensburg, das Gewandhaus Leipzig, das Rudolfinum oder der Veitsdom in Prag gemacht. Seit 2006 sind durch Gründung des EUROPERA-Jugendchores chorsinfonische Aufführungen möglich. Die Organisatoren bei den Trägern des Projektes, Verein Freunde von Europera, Europera GmbH, Förderverein zum Erhalt der Zittauer Johanniskirche, Euroregionales Kulturzentrum St. Johannis Zittau, Hillersche Villa Zittau gGmbH, waren stets bemüht, das Anliegen, welches im Wort EUROPERA liegt (EURopa und OPERA /lat. Werke), nämlich dem Gelingen des europäischen Werkes zu dienen, tatkräftig zu unterstützen. Das gemeinsame Musizieren verbindet, verbindet junge Menschen, Musikfreunde, Organisationen, … und bewältigt Trennendes der Vergangenheit. Dank gilt all denen, die das Projekt unterstützt und durchgeführt haben, private und institutionelle Geldgeber, aber vor allem den jungen Musizierenden für ihren unermüdlichen Elan und Begeisterung und den Dirigenten und Chorleitern, allen voran dem seit 2003 künstlerischen Leiter Miloš Krejčí, die die individuellen Leistungen immer wieder zu überwältigenden Klangerlebnissen zusammengeführt haben. Die ersten Konzerte dieser Saison sind wieder mit großer Begeisterung aufgenommen worden. Es zeigt sich, dass EUROPERA wegen seiner positiven grenzüberschreitenden Wirkung und wegen der hörbaren Qualität unverzichtbar geworden und aus der Region nicht mehr wegzudenken ist. Prof. Dr. Peter Dierich, Projektleiter EUROPERA Kunstauktion und Konzert in Görlitz Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz veranstaltet am 8. Dezember ihre 3. Kunstauktion. 45 regionale und auch überregionale Künstler unterstützen die Stiftung mit weit über 80 Werken. Das Amt des Auktionators wird diesmal der Vorsitzende der Stiftung, Landrat Bernd Lange, höchstpersönlich übernehmen. Erstmals hat sich die Stiftung dazu entschlossen, die Künstler mit 50 Prozent am Erlös zu beteiligen. Weitere 40 Prozent fließen in die Arbeit der Stiftung, welche es sich zum Ziel gemacht hat, künstlerische Nachlässe Oberlausitzer Künstler zu erhalten und zu sichern. Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit zur Vorabbesichtigung der Werke im Onlinekatalog auf der Internetseite www.kunstkulturstiftung-oberlausitz.de Wer nicht persönlich zur Auktion kommen kann, hat die Möglichkeit, sein Gebot per Fax, E-Mail oder per Post bis zum 6. Dezember abzugeben. Anmeldung zur Kunstauktion unter: Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz, 1 03588 285- 399, I 03588 285-392, E-Mail: Susanne.Hoffmann@kreis-gr.de Ort: 14 Uhr, Kulturhistorisches Museum Görlitz, Barockhaus, Johannes-Wüsten-Saal, Neißstraße 30 Ein weiterer Höhepunkt wird das im Anschluss an die Auktion stattfindende „Konzert bei Kerzenschein“ der Musikschule „Johann Adam Hiller“ Görlitz um 17.30 Uhr sein. Bei freiem Eintritt sind Sie auch dazu herzlich eingeladen.

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