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Landkreisjournal Nr.046/2012

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Erscheinungsdatum: 05.09.2012

24 Ausgabe 46 5.

24 Ausgabe 46 5. September 2012 Verlagssonderveröffentlichung/Anzeigen Landkreis-Journal Amtsblatt Landkreis Görlitz I m Spätsommer müssen im Garten wichtige Handgriffe erledigt werden, um ihn auf die kalte Jahreszeit entsprechend vorzubereiten. Mit diesen Pflegemaßnahmen wird der Grundstein für eine erfolgreiche Gartensaison im kommenden Jahr gelegt. Bevor der erste Frost kommt, werden Rosen, Stauden und Laubhecken beschnitten. Das Auslichten schafft Platz für neue Triebe und ist für die meisten Pflanzen besser verträglich. Das anfallende Material wird im Häcksler zerkleinert. Die herabgefallenen Blätter der Bäume und Sträucher kann man auf dem Komposthaufen verrotten lassen. Das Laub von Eichen und Nussbäumen verrottet allerdings nur langsam. In diesem Fall ist es besser, dieses Laub auch vorher zu häckseln, damit es sich besser zersetzt. Hilfreich ist es, auf dem Komposthaufen das Laub mit Ernteabfällen vom Gemüsebeet und Rasenschnitt zu mischen. Es ist zudem ratsam, den Komposthaufen im Herbst zu wenden. Das herabgefallene Laub sollte aber nicht an allen Stellen beseitigt werden. Denn viele Blumen Garten im Spätsommer Gartensaison steuert auf großes Finale zu Vor dem ersten Frost müssen noch zahlreiche Handgriffe im eigenen Garten erledigt werden Beim Mulchen bleiben Pflanzenreste an Ort und Stelle: Altes Laub und welke Blüten werden auf der Erde verteilt, zu grobe Materialien sollte man vorher klein schneiden oder häckseln. Foto: dpa und Tiere kommen im Schutz des Laubes besser über den Winter. Igel suchen zum Beispiel in Laubhaufen Schutz vor der kalten Jahreszeit. Auch der verrottete Kompost ist ein hervorragender Winterschutz für Rabatten und Beete. Wenn sie einen Teich in ihrem Garten haben, sollten sie darauf achten, dass kein Laub ins Wasser fällt. Zersetzt sich nämlich das Laub im Teich, wird Stickstoff angereichert. Es kommt zu einem explosiven Algenwachstum, und durch den Sauerstoffmangel sterben Pflanzen und Fische. Mit einem engmaschigen Netz können sie verhindern, dass Laub ins Wasser fällt. Sommerblühende Knollen wie die der Dahlien, Gladiolen, Freesien oder einiger Lilien-Sorten müssen ausgegraben werden, bevor der Garten in den Winterschlaf fallen kann – denn sie sind nicht frosthart. Von den Knollen sollten sie die Erde nur grob abputzen. Der verbleibende Rest schützt vor dem Austrocknen. Die Stiele schneiden sie auf etwa 15 Zentimeter zurück. Wenn sie die Knollen in Tontöpfe legen und etwas Torf darauf schütten, gehen sie auf Nummer sicher. Völlig geschützt können so die Knollen dem Frühling entgegenschlafen. Empfindliche Kübelpflanzen wie Oliven- und Zitronenbäumchen müssen vor dem Frosteinbruch ebenfalls dringend ins Warme. Vor dem Reinholen sollten sie die Pflanzen auf Schädlingsbefall überprüfen. Der Standort im Haus sollte gerade bei mediterranen Pflanzen nicht allzu kühl und vor allem nicht zu dunkel sein. Immergrüne Exoten benötigen auf jeden Fall Licht, bei laubabwerfenden Arten kann es durchaus auch etwas dunkler sein. Um bei plötzlichem Frosteinbruch die Kübelpflanzen schnell ins Haus holen zu können, sollten die ausgewählten Winterstandorte rechtzeitig freigeräumt werden. Ab September sollten die Kübelpflanzen, die im Haus überwintern, nicht mehr gedüngt werden, da das Holz sonst nicht ausreift und die Pflanzen anfällig für Schädlinge und Krankheiten sind. Die Beete können jetzt noch gedüngt werden. Später, vor dem ersten Frost, sollten sie mit Tannenzweigen oder Reisig abgedeckt werden. In einem Blumengarten können Spätblüher wie Herbstastern und viele Heidesorten noch einmal Farbtupfer setzen. Gehölze mit 02794 Leutersdorf Zur Heinrichshöhe 1a Telefon (0 35 86) 33 08-0 Fax (0 35 86) 33 08-15 Traditionelle Rosenschau Sie suchen etwas Besonderes! Breites Sortiment an ausgefallenen und seltenen Koniferenveredlungen vom 7. bis 9. September Schauen – wo´s blüht Besuchen Sie uns zur traditionellen Rosenschau. Wir fahren Sie zu unserem Rosenfeld, wählen Sie dort Ihre „Wunschrosen“ aus und bestellen diese für die Herbstpflanzzeit. Große Auswahl Achtung! Kommen Sie schon jetzt und Freitag, 7. September 13–18 Uhr • Samstag, 8. September 9–18 Uhr • Sonntag, 9. September 9–12 Uhr an sofort pflanzbaren Rosen im Container ab 8,50 ¤ bestellen Ihre ausgesuchten Obsthoch- und Obsthalbstämme Blumenzwiebeln in reicher Auswahl der Farbpunkt fürs nächste Frühjahr Qualität aus der Oberlausitz – robust und widerstandsfähig Wir bedienen Sie Montag bis Freitag 9–18 Uhr und Samstag 8–16 Uhr • Besuchen Sie uns auch in unserem Rosenshop: www.rosen-onlineshop.de

Hamtske łopjeno wokrjesa Zhorjelca Ausgabe 46 Verlagssonderveröffentlichung/Anzeigen 5. September 2012 25 Garten im Spätsommer WENDLER GmbH Garten- und Landschaftsgestaltung ...kreative Ideen für Ihren Garten! Kirchsteg 6, 02763 Mittelherwigsdorf Tel. 03583 / 51 43 777 E-mail: wendler-gala-bau@hotmail.de Fax 03583 / 51 43 788 Baumpflege • Baumfällung • Garten- und Landschaftspflege Stubbenfräsen • Astholzhäckseln (18 cm ø) • LKW Hubarbeitsbühne 25 m Das Pflanzloch der Stauden, hier ein Schneeballstrauch, muss so tief sein, dass der Wurzelballen nicht herausragt. Foto: dpa www.pool-treff.de Terrassenüberdachung Den Sommer im Freien genießen oder die Abende verlängern auffallendem Fruchtschmuck wie Ebereschen, Schönfrucht oder Torfmyrten können im Herbst noch einmal für optische Lichtblicke in der eigenen „grünen Oase“ sorgen. Und auch der Rasen, sofern sie nicht einen reinen Obst- und Gemüsegarten haben, muss fit gemacht werden auf die kalten Tage. Gemäht werden kann, so lange das Gras wächst. Das letzte Mähen sollte aber vor dem ersten Frost, also etwa Ende Oktober, erfolgen, damit die Schnittstellen nicht austrocknen. Sie sollten auch darauf achten, dass beim letzten Rückschnitt nicht zu tief abgemäht wird. Für die kalten Monate sind vier Zentimeter die Das Moos muss raus: Im September wird der Rasen noch einmal vertikutiert. Foto: dpa richtige Länge. So schützen sie den Erdboden vor dem Austrocknen und bewahren frei liegende Wurzeln vor dem Absterben. Und im Frühjahr wird das Gras dann wieder besonders dicht. An unschönen Stellen können sie den Rasen vor dem Frosteinbruch nachsäen. Im September sollten sie den Rasen noch einmal vertikutieren, um das Wachstum von Moos im Winter zu verhindern. Wenn der Rasen im Sommer durch starke Beanspruchung oder Trockenheit gelitten hat, tragen sie zu Herbstbeginn Herbstdünger auf. In den kommenden Wochen ist es auch warm genug, um neue Bäume und Sträucher zu setzen. In die Erde sollten im „goldenen Herbst“ – ein idealer Zeitpunkt ist der Oktober – auch Zwiebeln von Tulpen, Traubenhyazinthen, Krokussen, Anemonen und Narzissen. Zur optimalen Entwicklung benötigen sie den Kältereiz im Winter. Die Spitze der Zwiebeln sollte beim Einpflanzen nach oben zeigen. Außerdem gilt, die Zwiebeln doppelt so tief einzupflanzen, wie sie hoch sind. Werden die Zwiebeln jetzt eingepflanzt, können sie sich an ersten Farbtupfern im Beet schon zu Beginn des Frühjahrs erfreuen. Der Spätsommer ist aber auch Erntezeit. Selten ist der Tisch so reich mit Früchten aus dem eigenen Garten gedeckt wie im September. Damit das Obst auch noch Wochen nach seiner Ernte genossen werden kann, muss es richtig gelagert werden. Äpfel sind bei Temperaturen um zwei Grad Celsius monatelang haltbar. Geerntet werden sollten Äpfel, die gelagert werden, sobald die ersten Früchte am Baum ihre endgültige Farbe haben. Eine gefährliche Kletterpartie auf große Apfelbäume können Sie sich mit einem Apfelpflücker mit Teleskopgriff ersparen. Auch Birnen sollten frühzeitig ge- verschiebbaren Einzelsegmente Musteranlage vorhanden Schwimmbadtechnik Passow 02779 Hainewalde 035841-6243 Mäuse- u. Rattengift Baumwachs Weißanstrich Kartoffelhorden Gartenartikel große Auswahl an Blumenzwiebeln Wintersteckzwiebeln Bestellung von Obstgehölzen

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