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Landkreisjournal Nr. 156/2021

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Erscheinungsdatum: 22.12.2021

Landkreisjournal Nr.

Amtsblatt Landkreis Görlitz Hamtske łopjeno wokrjesa Zhorjelca Ausgabe 156, 22. Dezember 2021 ■ Unser Unbezahlbarland in Bildern Was macht unseren Landkreis einzigartig? Was sind die unbezahlbaren Vorteile des Lebens, Arbeitens, Lernens, Studierens und Erholens im ländlichen Raum? Was ist typisch für die Menschen, die hier leben und sich engagieren? Im Rahmen der Imagekampagne „Unbezahlbarland“ sollen Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Und weil oft Bilder mehr sagen als viele Worte, ist in diesem Jahr eine neue Fotoserie entstanden, die unser Unbezahlbarland in Szene setzt. Von Sport über Freizeitgestaltung und Lebensqualität bis hin zu Forschung, Wirtschaft und Ausbildung reicht die Bandbreite der Motive. Im Landkreisjournal wird in jeder Ausgabe ein neues Motiv vorgestellt. Heute geht es weiter mit: Heiligabend Wenn Ruhe einkehrt in den Straßen, wenn alle Hektik wird ganz klein, kehrt in den Tagen der Besinnung Ruhe in die Herzen ein. Wenn Menschen sich die Hände geben, sich Ärger, Kummer, Leid verzeih´n, keimt ein kleines Fünkchen Glück auf, Friede wird auf Erden sein. Wenn Kinderaugen freudig strahlen im funkelhellen Kerzenschein, tritt der Weihnachtslichterzauber in der Menschen Häuser ein. ■ Liebe Bürgerinnen und Bürger, in wenigen Tagen ist Weihnachten und die Feiertage, an denen wir Menschen gerne innehalten und uns unseren Familien und Freunden widmen, stehen vor der Tür. Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie viele Momente, die Freude und Entspannung bringen. UNSERE STERNENFÄNGERIN - UNBEZAHLBAR Die Herrnhuter Sterne sind das Geschenk des Landkreises Görlitz an die Welt. Ein globales Zeichen für einen liebevollen Heimatgruß, direkt aus dem Unbezahlbarland. Seit Generationen werden die Sterne mit Stolz handgefertigt. Wo auch immer ein solcher Stern in der Welt leuchtet, ist es ein Zeichen dafür, dass dort besinnliche Gemütlichkeit herrscht und dass da auch liebe Menschen leben. Wobei es aber auch die eine oder andere Geschichte darüber gibt, dass das Zusammenbauen der 26 Einzelteile im heimischen Wohnzimmer nicht immer konfliktfrei über die familiäre Bastelbühne ging. Kein Wunder, denn das Sternebasteln ist ein echter Profi-Job: 750.000 Sterne werden in der Herrnhuter Sternemanufaktur von 140 Mitarbeiterinnen und 20 Mitarbeitern pro Jahr von Hand gefertigt. Die Sehnsucht nach Handarbeit „Made in Herrnhut“ ist groß. Vor allem nach dem Live-Erlebnis in der modernen Schauwerkstatt. Denn jährlich kommen rund 70.000 Besucher, um sich die traditionelle Manufaktur anzuschauen und sich selbst einen Stern zu basteln. Übrigens ist die Herrnhuter Sterne GmbH bei aller Tradition auch ein überaus moderner Arbeitgeber. Denn hier gibt es zusätzlich zur Früh- und Spätschicht auch noch eine extra „Mutti-Schicht“. Ein Arbeitgeber passt sich an die Bedürfnisse seiner Mitarbeiterinnen an? Das ist ganz klar: unbezahlbar. https://www.herrnhuter-sterne.de/de/ Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Foto: Marcel Schröder Weihnachten ist das Fest der Hoffnung. Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam gehofft, dass unser unbeschwertes Leben schnell wieder zurückkommt. Dem ist aber nicht so. Die Coronavirus- Pandemie macht uns weiter bewusst, wie verwundbar wir sind. Trotz unseres Fortschritts und unseres Wissens haben wir auf viele Fragen noch keine Antworten. Viele hat die Pandemie auch in eine persönliche, wirtschaftliche, soziale oder sogar gesundheitliche Notlage gebracht. Hinzu kommt die Unsicherheit über den weiteren Pandemie-Verlauf. Jeder stellt sich auch anders auf die Situation ein. Wir sollten jedoch alle, in noch so schwierigen Situationen, immer respektvoll miteinander umgehen. Viele Begriffe, die sich gerade mit Weihnachten verbinden, dazu gehören Harmonie, Mitmenschlichkeit und Toleranz, sollten über das ganze Jahr unser Denken und Handeln bestimmen. Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte ich außerdem zum Anlass nehmen, um all denen DANKE zu sagen, die daran mitgearbeitet haben, den Landkreis Görlitz lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten. Ich danke ALLEN, die sich über alle Maßen beruflich oder privat engagieren, den unzähligen Ehrenamtlichen sowie unseren Partnern aus Kommunalpolitik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Durch Ihren Einsatz, ganz gleich in welchem Bereich, bleibt unsere Gemeinschaft – unsere Heimat - solidarisch und menschlich. Ich hoffe, dass wir uns auch 2022 wieder gemeinsam auf den Weg machen, um den Landkreis in eine gute Zukunft zu führen. An der Schwelle zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien von Herzen erholsame und besinnliche Weihnachten, einen guten Jahreswechsel und Gottes Segen. Genießen Sie den weihnachtlichen Lichterglanz und das Zusammensein mit der Familie! Möge Ihnen und Ihren Lieben das Jahr 2022 alles Gute, viel Glück und tiefe Zufriedenheit bringen. Lassen Sie uns zuversichtlich in die Zukunft blicken und acht aufeinander geben, aber vor allem gesund bleiben! Mit besinnlichen Weihnachtsgrüßen Ihr Landrat Bernd Lange Liebes Publikum, wir wollen trotz der Schließung der sächsischen Theater mit dem Livestream unseres Neujahrskonzertes voller Hoffnung mit Ihnen in das Jahr 2022 starten. Können Sie nicht zu uns kommen, kommt die Neue Lausitzer Philharmonie zu Ihnen! Mehr über das Programm erfahren Sie in der aktuellen DER HAUPTMANN Ausgabe. Außerdem gibt es spannende Interviews mit Stefan Eberle, dem Regisseur von Die Laborantin und Orly Azran, einer israelischen Künstlerin, auf deren Kunstwerken die Ausstattung des Tanzstückes Zerrinnerung beruht. Viel Spaß beim Lesen!

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