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Landkreisjournal Nr. 144/2020

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Erscheinungsdatum: 09.12.2020

INFORMATIONEN ■ Der

INFORMATIONEN ■ Der Freistaat Sachsen hat das Wettbewerbsjahr 2021 gestartet Die futureSAX GmbH, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, lobt im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums drei Staatspreise für 2021 aus: den Sächsischen Gründerpreis, den Sächsischen Transferpreis und den Sächsischen Innovationspreis. Diese Preise sind mit insgesamt 110.000 Euro dotiert. Mit ihrer Teilnahme erhalten die Unternehmen, Gründenden und Wissenschaftler/-innen nicht nur Sichtbarkeit für ihre innovativen Ideen, sondern auch Zugang zum futureSAX-Netzwerk mit über 8.500 Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft. Das neue Wettbewerbsjahr wurde am 30. November auf der futureSAX-Innovationskonferenz, die pandemiebedingt als Online-Event stattfand, eröffnet. Sächsischer Gründerpreis Der Gründerpreis wird zum 21. Mal ausgeschrieben und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Außerdem wird ein Publikumspreis verliehen. Gesucht werden innovative Geschäftsideen und Gründungskonzepte. Der Preis richtet sich an Einzelpersonen, Gründerteams und junge Unternehmen mit (geplantem) Sitz in Sachsen. Die Gründung darf maximal drei Jahre zurückliegen oder muss in den kommenden zwei Jahren erfolgen. Bei dem in diesem Jahr verliehenen 20. Sächsischen Gründerpreis ging der erste Platz an die Morpheus Space GmbH aus Dresden. Das Unternehmen produziert die weltweit kleinsten, effizientesten und am stärksten skalierbaren Ionenstrahlantriebe, um den autonomen Betrieb von Satelliten zu ermöglichen. Die Produkte des Start-ups verleihen nahezu allen Satellitengrößen ein ungeahntes Maß an Mobilität und werden Netzwerke von hunderten Satelliten sicher (kollisionsfrei) und autonom steuern können. In den zurückliegenden 20 Jahren hat der Freistaat Sachsen über 1.000 Einreichungen für seinen Gründerpreis verzeichnet. Sächsischer Transferpreis Im Fokus dieses Preises, den der Freistaat zum dritten Mal auslobt, stehen Wissens- und Technologietransferprojekte mit Modellcharakter. Er ist ebenfalls mit 30.000 Euro dotiert. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Technologiemittler“ verliehen. Unternehmen mit Sitz in Sachsen können sich gemeinsam mit einer wissens- und technologiegebenden Einzelperson aus einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung bewerben. Der Transferprozess darf vor maximal drei Jahren gestartet oder durchgeführt worden sein. Sächsischer Innovationspreis Ebenfalls zum 21. Mal würdigt der Freistaat Sachsen innovative Produkte und Dienstleistungen, neuartige Prozesse sowie innovative Geschäftsmodelle. Der Innovationspreis lockt mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 50.000 Euro und einem Sonderpreis der sächsischen Handwerkskammern. Zur Teilnahme aufgerufen sind Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern oder 100 Millionen Euro Jahresumsatz, die ihren Sitz in Sachsen haben. Die Gründung des Unternehmens muss mindestens fünf Jahre zurückliegen. Der Innovationsgegenstand bzw. -prozess muss in den vergangenen drei Jahren erfolgreich am Markt etabliert oder im Unternehmen eingeführt worden sein. Bewerbungsschluss für jeden der drei Preise ist der 7. März 2021. Ausführliche Informationen zum online-basierten Bewerbungsverfahren unter: https://www.futuresax.de/wettbewerbe Hintergrund: futureSAX – Innovationsplattform des Freistaates Sachsen futureSAX ist der zentrale Ansprechpartner im sächsischen Gründungs- und Innovationsökosystem – mit dem Ziel, die Innovationsakteure und das Innovationsland sichtbar zu machen. Durch vielfältige Maßnahmen setzt futureSAX Wachstumsimpulse für zukunftsfähige Innovationen, vernetzt branchenübergreifend Innovatoren aus Wissenschaft und Wirtschaft und erhöht die Effizienz von Innovationsprozessen. Dieses Jahr feiert die Marke futureSAX zudem ihr 20-jähriges Bestehen. www.futureSAX.de simul+Wettbewerb „Ideen für den ländlichen Raum“ Das Sächsische Ministerium für Regionalentwicklung informierte am 27. November, dass der simul+Wettbewerb „Ideen für den ländlichen Raum“ sowie der Sächsische Mitmachfonds auch im nächsten Jahr weitergeführt werden. Vorgesehen ist, die beiden Wettbewerbe unter dem Dach der Zukunftsinitiative simul+ zusammenzuführen und auf ganz Sachsen auszuweiten. Sieben Millionen Euro sind für den neuen simul+Mitmachfonds im Haushaltsentwurf geplant. Damit wieder innovative Projekte initiiert, prämiert und angeschoben werden können, soll es in dem neuen simul+Mitmachfonds verschiedene Module und Kategorien geben, deren genaue Gestaltung momentan noch diskutiert wird. Themen wie der Strukturwandel und die Wahrung der Kultur des sorbischen Volkes werden wieder eine besondere Rolle spielen. Hintergrund: Der simul+Wettbewerb „Ideen für den ländlichen Raum“ wurde im August 2018 zum ersten Mal und ein Jahr später erneut ausgelobt. In dem Wettbewerb ging es um konkrete Ideen für die Gestaltung des Zusammenlebens im ländlichen Raum und zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort. Fast zehn Millionen Euro wurden zur Umsetzung der Ideen bereitgestellt. Der Ideenwettbewerb Sächsische Mitmach-Fonds wurde im Jahr 2019 von der Sächsischen Staatsregierung initiiert. Allein im Jahr 2020 waren fast 2.000 Projektideen aus dem Mitteldeutschen und dem Lausitzer Revier eingereicht worden. 560 davon wurden von den Jurys ausgewählt und erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 3,2 Millionen Euro, mit denen die Vorhaben umgesetzt werden können. Außerdem wurde ein Publikumspreis für jede der beiden Regionen vergeben. Beide Wettbewerbe werden mit Mitteln des Freistaates Sachsen auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts finanziert. ■ „So geht sächsisch.“ mit digitaler Weihnachtskampagne Mit der digitalen Weihnachtskampagne möchte der Freistaat wieder für das Weihnachtsland Sachsen werben. Ziel ist es, die sächsischen Weihnachtstraditionen überregional noch bekannter zu machen und zugleich das angeschlagene Weihnachtsgeschäft sächsischer Unternehmen, Händler und Kunsthandwerker zu unterstützen. In Zeiten, wo liebgewonnene Traditionen wie Weihnachtsmärkte oder Bergparaden nicht möglich seien, wolle man die Besinnlichkeit und den Zauber der sächsischen Weihnacht dennoch erlebbar machen – mit dem Blick in Schauwerkstätten, Manufakturen oder Backstuben sowie mit zahlreichen kulturellen Beiträgen aus dem gesamten Freistaat. Beim digitalen Weihnachtsmarkt auf www.so-geht-sächsisch.de erwartet den Besucher ein Weihnachtsmarkt in liebevoller Wimmelbild-Optik. „Wir bieten all jenen Händlern und Produzenten eine Plattform, die in der Adventszeit sonst auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten im Freistaat anzutreffen sind. Stollenbäckereien, Manufakturen, Schauwerkstätten, Erzgebirgische Holzkunst, sie alle laden zum Besuch ein.“ Freuen können sich die Sachsen auch auf zahlreiche Angebote zum Entdecken, Mitmachen und Ausprobieren: Auf der Homepage www.so-geht-saechsisch.de finden sich spannende Berichte zu Brauchtum und Handwerkskunst, auch ein Kochbuch mit leckeren Weihnachtsrezepten für die Festtage steht online bereit. „So geht sächsisch.“-Adventskalender auf Facebook und Instagram Außerdem gibt es einen digitalen „So geht sächsisch.“-Adventskalender. Hier öffnet sich der Vorhang für Künstlerinnen und Künstler, von denen viele am Projekt „So geht sächsisch.“-#KulturDigital mitgewirkt haben. Ob kurzweilige Filmbeiträge zu Raachermannel, Nussknacker und Co. oder digitaler Hutznabend, Erzgebirgische Mundart oder Livestreams zu Weihnachtskonzerten – allesamt eine liebevolle Hommage an die Magie der Weihnachtszeit und die sächsische Weihnachtstradition im Besonderen. ■ Neues Mitmachangebot in Niesky in den Startlöchern In Niesky eröffnete im Oktober eine Beteiligungswerkstatt, die sogenannte Makerspace ihre Türen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Aufgrund der aktuellen Situation sind die Räume noch ungenutzt, aber sobald es möglich sein wird, kann man sich hier vielseitig ausprobieren. Möglich machte das eine vierjährige Förderung der Aktion Mensch. Hier steht das gemeinsame Lernen und Ausprobieren an oberste Stelle. Die Teilnehmenden können sich in verschiedenen schöpferischen Bereichen erproben, voneinander und miteinander lernen. Geplant sind Angebote wie Nähen, Film- und Videobearbeitung, Holzarbeiten, Programmieren eines Roboters, T-Shirt-Druck und vieles mehr. Die Sanierung der dafür notwendigen Räume auf der Gartenstraße 16 in Niesky übernahm der Jugendring Oberlausitz e.V.. Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, können Sie das gern mit einer Spende tun. Unter www.betterplace.org/p76580 können Sie dem Projekt einen Betrag Ihrer Wahl zur Verfügung stellen. Fragen, Ideen oder Wünsche – bitte per G 0176 46073454 oder per E-Mail: makerspace@jugendring-oberlausitz.de 12 Ausgabe 144 / 9. Dezember 2020 Landkreis-Journal | Amtsblatt Landkreis Görlitz

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