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Landkreisjournal Nr. 033/2011

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Erscheinungsdatum: 31.08.2011

22 Ausgabe 33 31. August

22 Ausgabe 33 31. August 2011 Verlagssonderveröffentlichung/Anzeigen Landkreis-Journal Amtsblatt Landkreis Görlitz Zittauer Schliebenschule ist ein richtiges Schmuckstück geworden Die Stadt Zittau hat um die Sanierung des ehemaligen Gymnasiums lange kämpfen müssen E s ist Zittaus erste komplett von den Grundmauern bis zur Dachspitze sanierte Schule: die Schliebenschule an der Schliebenstraße. „Nun müssen wir hier 20 bis 30 Jahre nicht Großes mehr anfassen“, ist sicher Zittaus Bauamtsleiter Ralph Höhne sicher. Um diesen Zustand zu erreichen, wurden in den vergangenen zwei Jahren rund sechs Mil- lionen Euro in das ehemalige Gymnasium investiert. Der Großteil der Mittel stammt aus dem ersten Konjunkturpaket. Das top-moderne Schulgebäude entspricht nun allen Anforderungen an eine heutige Bildungseinrichtung. Der Brandschutz erfüllt höchste Standards. Die beiden Treppenhäuser sind beispielsweise durch Brandschutztüren von Bauen und Handwerk SORTIERund BAUSTOFF- RECYCLING GÖRLITZ GmbH Auszug aus unserem Leistungsprofil: • Baustoffrecycling • Entsorgung von Bauschutt, Boden • Verkauf von RC-Schotter, Füllsand, Mutterboden, Pflaster • Altholzverwertung • Abbrucharbeiten • Gebäudeabbruch, Entkernung und Entrümpelung, Industrieabbruch • Erd- und Tiefbau • Baugrubenaushub • Transportleistungen, Containerdienst • Asbestsanierung Kunnersdorf, Liebsteiner Str. 8, 02829 Schöpstal RC-Platz Abf. B115 Tel:: (03 58 25) 70 40, Fax: (03 58 25) 7 04 20 Richtung Rothenburg An der Mühlwiese 2B Telefon (03 58 42) 2 67 06 Büro: Fax (03 58 42) 2 68 07 Untere Dorfstraße 54 Mobil 01 71-6 21 64 25 02791 Oderwitz E-Mail lindnermaler@aol.com Fertigung, Vertrieb & Einbau von Fenstern & Türen aus Holz Kunststoff | Alu | Innenausbau | Möbel Neusalzaer Str. 53 | 02708 Löbau Tel. (0 35 85) 40 40 82 | Fax (0 35 85) 40 40 83 www.baumheier-bau.de E-Mail: info@tischlerei-briesowsky.de AIZ-Chef Fred Milke (rechts) und Ralph Höhne von der Stadtverwaltung Zittau freuen sich über die fertig sanierte Schliebenschule. Foto: Jan Lange den Schulfluren getrennt. Das zweite Treppenhaus ist neu entstanden, das vorhandene wurde um mehrere Meter nach außen versetzt und mit einer hellen Glasfassade versehen. Durch das Versetzen des Treppenhauses konnten die vorgeschriebenen Durchgangsbreiten der Schulflure eingehalten werden. Bei den Türen der Klassenzimmer handelt es sich zudem um moderne Schallschutztüren. Höchsten Dämmstandards entspricht auch die Dämmung des Kellerfußboden und der zahlreichen Fensterflächen. An die Fassade wurde aus Gründen des Denkmalschutzes keine Außendämmung angebracht. Auch von einer Innendämmung der Räume wurde aus wirtschaftlichen Gründen abgesehen. Akustikdecken in allen Räumen eingezogen Alle Unterrichtsräume, Flure und sonstigen Zimmer verfügen über Akustikdecken. Diese wurden auf die vorhandenen Decken angebracht. „Im Großteil der Räume blieben die Holzdecken erhalten“, erklärt Fred Milke, Inhaber des Architektur- und Ingenieurbüros Zittau (AIZ). Das renommierte Ingenieurbüro mit Sitz an der Zittauer Bahnhofstraße hatte die Planung und Bauüberwachung bei dem Großprojekt übernommen. In den Sanitäranlagen sowie im Treppenbereich wurden die Holzdecken aus statischen Gründen durch Stahlbetondecken ersetzt. Die Sanitärräume sind darüber hinaus mit einer automatischen Das vorhandene Treppenhaus wurde um einige Meter nach außen verlagert. Äußere Zittauer Straße 47b · 02708 Löbau Tel.: (0 35 85) 47 79-0 · www.ib-ilm.de Bauüberwachung • Planung • Service

Hamtske łopjeno wokrjesa Zhorjelca Ausgabe 33 Verlagssonderveröffentlichung/Anzeigen 31. August 2011 23 Bauen und Handwerk Uta Neumann, Klassenlehrerin der 1 a, räumte vor einigen Tagen den Unterrichtsraum für das neue Schuljahr ein. Fotos: Lange (2), AIZ (3) verfügt damit über mehr Unterrichts- und Betreuungsräume als früher. Denn auch das Tiefgeschoss, in dem sich zu Zeiten des Gymnasiums Nebenräume wie der Heizungskeller oder Abstellräume befanden, werden nun ebenfalls für die Kinderbetreuung genutzt. Die Zugänglichkeit wurde an manchen Stellen verändert, in ihrer Grundstruktur ist die Raumaufteilung aber erhalten geblieben. Einen Rückschlag bei der Sanierung gab es beim Hochwasser im August 2010. Damals stand das Wasser 80 Zentimeter hoch im Gebäude. Anschließend mussten die Räume erstmals trocken, bevor weitergebaut werden konnte. Den geplanten Fertigstellungstermin konnten die Baufirmen dennoch einhalten. „Es war nun einfach mehr Kraft von Nöten, um den Eröffnungstermin einzuhalten“, weis Fred Milke. Text: Jan Lange Lichtschaltung ausgestattet, die auf Bewegung und die Stärke des Außenlichtes reagiert. An der Südseite des Gebäudes wurden zudem, in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde, Jalousien angebracht. Diese sind einfach zu bedienen, wie die Vertreter des städtischen Bauamtes bei einem Schulrundgang demonstrieren. Die Jalousien machen das Lernen vor allem in der warmen Jahreszeit deutlich angenehmer. Dies gilt ebenso für die frischen, warmen Farben, in denen die Flure und Klassenzimmer jetzt erstrahlen. Jede Etage ist dabei in einem anderen Farbton gestaltet – als Orientierungshilfe für die Schüler. Mit den Verhältnissen in der Buschschule, dessen Schüler seit dem 22. August im frisch-sanierten Schliebenschulzentrum unterrichtet werden, nicht zu vergleichen. Das alte Schulgebäude an der Südstraße soll in den kommenden Monaten abgerissen werden. Trotz aller moderner Einbauten ist das ehemalige Schliebengymnasium nach wie vor ein Denkmal geblieben, wie AIZ- Chef Fred Milke betont. Ein Touch moderner Architektur darf dabei dennoch nicht fehlen. Am sichtbarsten ist dies bei den mit einem Edelstahldraht versehenen Treppenwänden. In anderen Gebäuden wird hier oft Glas verwendet. Das Dachgeschoss ... Realisieren wollte die Stadt Zittau beide Maßnahmen schon früher. Bereits 2007 gab es erste Überlegungen, das geschlossene Schliebengymnasium zu einem Grund- und Mittelschulstandort samt Hort umzubauen. Der 2007 gestellte Förderantrag wurde jedoch nicht wie erwartet im darauffolgenden Jahr bewilligt, sondern erst 2009. Umsetzung war schon für 2008 geplant Die späte Bewilligung lag an der Flut der Förderanträge, in den Programmen war überhaupt nicht so viel Geld vorhanden, wie ... und der Speisesaal während des Umbaus. beantragt wurde. Und so mussten auch die Zittauer ein Jahr länger warten als gedacht. Die damals bestätigte Förderung beschränkte sich allerdings nur auf das Hauptgebäude, in dem die Grundschule und der Hort untergebracht werden sollten. Das Nebengebäude, in dem die Mittelschule untergebracht werden soll, blieb außen vor. Daran hat sich auch nach zwei Jahren Sanierung des Hauptgebäudes nichts geändert. Das Nebengebäude ist weiterhin unsaniert und wird es noch eine Zeit lang bleiben. Ralph Höhne geht davon aus, dass es dieses Jahr dafür auf keinen Fall mehr Fördermittel gibt. Und so müssen die Grundschüler der Wilhelm-Busch-Schule vorerst noch auf ein heruntergekommenes, leer stehendes Nachbargebäude blicken. Im Hauptgebäude ist dagegen seit einigen Tagen wieder Leben eingekehrt. Die drei oberen Etagen werden als Grundschule genutzt, die beiden unteren als Hort. Die Schule Fußbodenfachbetrieb Hauptstraße 114 · 02791 Oderwitz Tel. 035842 2170 · Fax 035842 21777 Elektroteam Langkowski & L... Oberlausitz Ihr Dienstleister in der Elektrotechnik – Elektroinstallation – Kommunikationsanlagen und Datennetze – Photovoltaik und Wärmepumpen – Wartung und Reparatur von elektrotechnischen Anlagen info@naubereit-boeden.de www.naubereit-boeden.de Zieglerstr. 19 02763 Zittau info@die-ellos.de Tel. (0 35 83) 79 11 88 Fax: (0 35 83) 79 13 21

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