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Landkreisjournal Nr. 033/2011

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Erscheinungsdatum: 31.08.2011

20 Ausgabe 33 31. August

20 Ausgabe 33 31. August 2011 Verlagssonderveröffentlichung/Anzeigen Landkreis-Journal Amtsblatt Landkreis Görlitz Traumreise in das Herz der Karibik Jamaika verspricht schneeweiße Strände, reichlich Sonne und ein immer warmes, türkisblaues Meer S chon beim Namen Jamaika denkt jeder sofort an ein Urlaubsparadies mit reichlich Sonne, wogenden Palmen, schneeweißen Stränden und einem immer warmen, türkisblauen Meer. Auf der drittgrößten der Antilleninseln gibt es all dies im Überfluss. Die farbenfrohe Karibikinsel bietet aber mehr als ein Badeparadies. Die faszinierende Landschaft, interessante Städte und die wechselvolle Geschichte Jamaikas machen jeden einzelnen Urlaubstag zum Erlebnis. Auch wenn die Insel nur etwa halb so groß wie Mecklenburg-Vorpommern ist, verfügt sie über eine einzigartige Natur. Über 3 000 verschiedene Pflanzenarten gedeihen auf Jamaika – etwa 800 davon existieren nur hier. Die Karibikinsel ist aber auch ein Vogelparadies – gut 200 Arten sind hier heimisch. Davon gibt es 25 Vogelarten nur auf Jamaika. Zu finden ist dies vor allem im Süden. Mit den Gipfeln der Blue Mountains („Blaue Berge“) im Hintergrund laden Regenwälder, GRUPPENREISE 2012 DES REISEBÜROS HERRNHUT Rundreise durch den Westen der USA Von den Naturwundern der Nationalparks bis hin zu den schillernden Großstädten – Vom Salt Lake und Grand Canyon bis nach Los Angeles und Las Vegas (2.9.– 20.9.2012) Salt Lake City – mit dem historischen Temple Square, Yellowstone Nationalpark – mit über 10.000 heißen Quellen und Geysieren, Yosemite – Yosemite Valley mit seinen hohen Klippen und Wasserfällen, San Francisco – über die Bay Bridge inklusive fantastischer Aussicht auf die berühmte Skyline, Los Angeles – Hollywood- Walk of Stars, Santa Monica, Berverly Hills, Grand Canyon – unternehmen Sie eine historische Reise auf der Route 66 bis nach Las Vegas. Preise p.P. pauschal ab/bis Frankfurt im DZ / ÜF ab 3.209,– Variante 2 »Nationalparks, Rockys und Mormonen« Salt Lake City – Yellowstone – San Francisco (2.9.–12.9.2012) Preise p.P. pauschal ab/bis Frankfurt im DZ / ÜF ab 2.499,– Variante 3 »Städte, Meer, Wüste und Gran Canyon« San Francisco – Los Angeles – Las Vegas (11.9.–20.9.2012) Preise p.P. pauschal ab/bis Frankfurt im DZ / ÜF ab 1.949,– Frühbucherpreise gültig bis 26.9.2011 – Haustürtransfer buchbar – Auf Wunsch senden wir Ihnen gern das komplette Reiseprogramm zu. Reise-Tipp idyllische Flüsse, Wasserfälle und kleine Buchten am Meer zum Verweilen ein. Inmitten der faszinierenden Natur liegen kleine Hotels, große Herbergen sucht man hier vergeben. Auch die Region Port Antonio im Osten, die von einer üppigen tropischen Vegetation gesegnet ist, hat der Massentourismus zum Glück noch nicht erreicht. Der konzentriert sich auf die Nordküste Jamaikas. Hier liegen die meisten Badeorte mit ihren reizvoll bunten Holzhäuschen, edlen Herrenhäusern, alter Kolonialarchitektur und modernen Bauten. Die traumhaften Badebuchten sehen aus wie in der Bacardi-Werbung. Der bekannteste Badeort ist Montego Bay im Nordwesten, den die Jamaikaner liebevoll „MoBay“ nennen. Bereits seit Shopping in den Bergen – der Markt von Mandeville ist eine gute Gelegenheit, Einheimische kennen zu lernen. Fotos: gms den Kindertagen des jamaikanischen Tourismus zieht Montego Bay die Urlauber magisch an. Jamaika-Urlauber sollten auf jeden Fall auch die Stadt Negril im Westen besuchen. In den 1970er Jahren führten viele Flower- Power-Kinder hier ein Robinson- Crusoe-Leben. Die unkonventionelle Atmosphäre dieser Zeit hat sich bis heute erhalten, auch wenn die Hütten der Blumenkinder Hotels gewichen sind. Der Long Bay Beach auf halber Strecke zwischen Negril und Jamaikas Hauptstadt Kingston gehört mit einer Länge von elf Kilometern ohne Zweifel zu den Highlights der Insel. Hier ist man ganz weit weg vom Alltag. Die relaxte Stimmung ist typisch jamaikanisch - viele Europäer müssen damit erst einmal zurechtkommen. Doch je schneller man sich darauf einlässt, umso entspannter wird der eigene Urlaub. Unverzichtbar ist auf der Karibikinsel auch die Musik. Vor allem der Reggae ist eine der prägenden Musikstile. Reggae-Musiker Bob Marley (1945 - 1981) ist der bekannteste Sohn Jamaikas. Sein Plattenstudio in der Hope Road in Kingston ist heute ein Museum und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Aber auch weltberühmte Sänger wie Harry Belafonte und Shaggy erblickten auf der Antilleninsel das Licht der Welt. Inspiriert von der traumhaften Kulisse Jamaikas wurden auch zahlreiche Filmregisseure. Einer der bekanntesten Filme ist der James-Bond- Streifen „007 jagt Dr. No“. Kingston ist aber nicht nur wegen seines Bob-Marley-Museums besuchenswert. Die Metropole mit ihren zirka 700000 Einwohnern vereint alle Gegensätze des Landes. Nordöstlich der Hauptstadt liegen die Blue Mountains, deren höchster Gipfel 2256 Meter misst. Von den hochgelegenen Plantagen der Blue Mountains, die man als Tourist auch besichtigen kann, kommt der bekannte Blue Mountains Coffee. Mit einem Päckchen dieses aromatischen Kaffees und einer Flasche Jamaika-Rum lässt sich nach dem Ende des Karibikurlaubs ein bisschen Jamaika-Feeling in den Alltag hinüberretten. Text: Jan Lange REISEBÜRO HERRNHUT Herrnhut, Löbauer Straße 14 a, Tel. (03 58 73)40789, Fax40790 reisebuero-herrnhut@t-online.de · www.reisebuero-herrnhut.de Kühle Erfrischung im heißen Klima – die YS-Falls gehören zu den größten Attraktionen im Südwesten Jamaikas. Diente schon Hollywoodfilmen als romantischer Hintergrund – der Strand Frenchman’s Cove bei Port Antonio.

Hamtske łopjeno wokrjesa Zhorjelca Ausgabe 33 Verlagssonderveröffentlichung/Anzeigen 31. August 2011 21 Eine Ferienregion wie aus dem Bilderbuch Das Allgäu lohnt eine Reise zu jeder Jahreszeit Reise-Tipp K ennen Sie Deutschlands südlichsten Kur- und Erholungsort? Oberstdorf im Allgäu darf sich diesen inoffiziellen Titel zuschreiben. Wintersportfreunde verbinden mit dem Ort, der bis in den Mai hinein schneesicher ist, vor allem die Vierschanzentournee, die jedes Jahr auf der Skischanze von Oberstdorf startet. Die 11 000-Seelen-Gemeinde zieht aber nicht nur im Winter Tausende Touristen an. Auch im Sommer kann man sich hier rundum wohlfühlen. Rund um Oberstdorf gibt es ein Wanderwegenetz von etwa 200 Kilometern auf drei Höhenlagen. Sehenswert ist dabei besonders die Breitachklamm, Europas tiefste Felsschlucht. Im Winter bietet sie ein einzigartiges Schauspiel: Die Bäche erstarren dann zu bizarren Eisvorhängen. Von den Felswänden ragen gigantische Eiszapfen. Nach einem erlebnisreichen Tag in den Bergen können sich die Urlauber in der Oberstdorf Therme entspannen. Überhaupt wird das Thema Entspannung im Allgäu ganz groß geschrieben. An die 30 Bäder, Rund um Balderschwang ist der Winter lang – das „Bayerisch Sibirien“ genannte Hochtal im Allgäu versinkt in kalten Wintern förmlich im Schnee. Das Allgäu bietet Naturschätze im Überfluss. Hinter den sanften Hügeln der Voralpen erheben sich majestätische, schneebedeckte Gipfel. Fotos: dpa Kurorte und Luftkurorte liegen in Deutschlands beliebtester Ferienregion. Zu ihnen zählt auch Bad Wörishofen, Heimat und Wirkungsstätte von Heilpfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897). Nach ihm ist die weltbekannte Kneippkur benannt. Auch Oberstdorf ist ein anerkannter Kneippkurort. Einen Katzensprung von hier entfernt liegt der heilklimatische Kurort Fischen, einst ein Zentrum der Flachs- und Leinenweberei. Fischen ist das größte der fünf Hörnerdörfer, die so heißen, weil alle Berge ringsum den Begriff Horn im Namen tragen. Südlich der Hörnerdörfer erstrecken sich die Allgäuer Alpen. Immerhin 50 der 225 Gipfel des Allgäuer Hauptkamms sind höher als 2000 Meter. Urlauber, die eine Bergtour auf diese majestätisch emporragenden Gipfel unternehmen wollten, sollten sich vorher bewusst sein, dass dies kein Sonntagsspaziergang wird. Wem eine solche Gipfelwanderung zu anstrengend ist, der kann sich auch sportlich auf anderen Gebieten betätigen. Wandern, Joggen, Rad fahren, Ballonfahrten, Gleitschirm- und Drachenfliegen, Mountainbiken, Golfen oder Baden sind in der herrlichen, bilderbuchartigen Region möglich. Im Winter kann man sich ebenso der bayerischen Volkssportart Nummer 1, dem Eisstockschießen, ausprobieren. Möglichkeiten dafür bieten sich zum Beispiel auf dem Hopfensee. Auch für Kulturinteressierte hat das Allgäu eine Menge zu bieten. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist dabei das Schloss Neuschwanstein, dass der legendäre bayerische König Ludwig II. zwischen 1869 und 1884 errichten ließ. Zusammen mit dem unweit gelegenen Schloss Hohenschwangau zieht es jährlich rund 1,3 Millionen Besucher an. Etwas ruhiger geht es auf der Alp – alemannische Bezeichnung für Alm – zu. Um die 600 bewirtschaftete Alpe gibt es heute noch im Allgäu. Viele dienen als Sennalpe der Herstellung von Käse. Die „Kasspatzen“ (Käsespätzle) sind eine der Spezialitäten des Allgäus. Die Käse aus dem Allgäu werden aber nicht nur in der einheimischen Küche verarbeitet, sie gehen in alle Ecken Deutschlands. Fast jeder Emmentaler, der in Deutschland verzehrt wird, ist ein Allgäuer Käse. Im September lockt ein besonderes Ereignis in den südwestlichsten Zipfel Bayerns: die Viehscheid. Gut 40000 Stück Vieh werden dann von der Alpe abgetrieben. Selbst Shoppingfans kommen im Allgäu nicht zu kurz. In der lebhaften Allgäu-Metropole Kempten ist ein Bummel in den zahlreichen hübschen Geschäften fast obligatorisch. Eine Reise ins Allgäu lohnt sich also zu jeder Jahreszeit für Menschen aller Altersklassen, unterschiedlicher Interessen und Mentalitäten. Text: Jan Lange Käse ist einer der Spezialitäten des Allgäus.

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